BBK Düsseldorf / Kunsttermine September 2020

"Ver-Rückt" im Kunstverein Bonn Bad Godesberg

Ver-rückte Zeiten

Mit einer Ausstellung im Glaskarree des Kunstvereins Bad Godesberg wird das Gemeinschaftsprojekt von Künstlerinnen und Künstlern aus Bonn, Aachen, Düsseldorf und Siegen fortgesetzt.

Unter dem Titel „ver-rückt“ zeigen Künstlerinnen und Künstler aus Bonn, Aachen, Düsseldorf und Siegen Arbeiten, in denen sie sich im weitesten Sinne mit der aktuellen politischen Lage auseinandersetzen. „Die Klimakatastrophe ist auf dem Vormarsch, Menschen führen Kriege, Tiere werden in riesigen Fabriken gehalten. Die Coronakrise hat Auswirkungen auf das gesellschaftliche und berufliche Leben von Millionen Menschen. Nicht zuletzt durch die Globalisierung werden Tiere, Menschen und die Umwelt verrückt“, beschreiben die Projektleiterinnen Gitta Büsch, Irmgard Hofmann und Maria Kontz das Thema.

Die Austauschausstellung 2 zum Thema ver-rückt beginnt am 5. September im Glaskarree – Kunstverein Bad Godesberg. Dort ist sie bis zum 27. September zu sehen. Wegen der Coronakrise wird es keine Vernissage geben, doch kann die Ausstellung mit Mundschutz und unter Beachtung der Abstandsregeln samstags bis sonntags von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden. Außerdem entsteht ein Film, der auf der Webseite des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) zu sehen sein wird (bbk-bonn.de) und auf der Webseite des Kunstvereins Bad Godesberg (www.kunstverein-bad-godesberg.de). Dort kann man auch die Einführung von Frau Dr. Heidrun Wirth, Kunstjournalistin, verfolgen.
Eine Finissage findet am Sonntag, 27. September von 13-17 Uhr statt, die Künstler/innen stehen zu Einzelgesprächen bereit, draußen oder in der Galerie.

Link zu dem Film: hier

Initiiert wurde die Ausstellung vom Kulturwerk BBK Bonn Rhein-Sieg e.V. Die Projektleiterinnen nahmen Kontakt zu den BBK-Kolleginnen und -Kollegen in Aachen und Düsseldorf sowie zur Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler (ASK Siegen) auf. Insgesamt entstehen so in den kommenden Monaten fünf Ausstellungen in vier Städten.

Nach der Austauschausstellung 1 im Haus an der Redoute wird vom 5. bis 27. September im Glaskarree Kunstverein Bad Godesberg die Austauschausstellung 2 zum Thema „ver-rückt“ gezeigt. 2021 folgen dann die Städtische Galerie Haus Seel in Siegen (ASK Siegen) und das Kloster Monschau als Ausstellungsort des BBK Aachen sowie im November 2021 im BBK Kunstforum Düsseldorf. Es handelt sich bei dem Gemeinschaftsprojekt aber nicht um eine Wanderausstellung. Denn für jeden Ort trifft eine eigene Jury die Entscheidung, welche Arbeiten gezeigt werden.

Ort: Glaskarree - Kunstverein Bad Godesberg, Burgstraße 85, 53177 Bonn,
Sa/So 15-17 Uhr, Mo 19-21 Uhr (05. – 27. September 2020)

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

BBK Aachen: Maren Hoch, Hajo Latzel, Helga Palmisano, Barbara Schulte-Zurhausen, Ela Schwartz

BBK Bonn Rhein-Sieg: Claudia Binder, Er_ich.eS, Ricarda Rommerscheidt, Ulla Schüller

BBK Düsseldorf: Karin Dörre, Lidia B. Gordon

ASK-Siegen: Arno Dirlewanger, Susanne Skalski

Ort: Kunstverein Bad Godesberg, Burgstr. 85, 53177 Bonn

"wild & connected plus" im BBK Düsseldorf

Ausstellung im BBK Kunstforum Düsseldorf
vom 10. September bis 27. September 2020

Beteiligte Künstlerinnen vom VBK Berlin:
Jutta Barth
Birgit Borggrebe
Marilyn Green
Maria Korporal
Christiane Rath

Beteiligte Künstler vom BBK Düsseldorf:
Hartmut Ahlers
Axel Naß
Tilman Schmitten
Peter Stauder
Klaus Stecher

Kuratorin: Hanne Horn

Zu der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 10. September 2020 um 19:30 Uhr
sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!
Begrüßung: Vorstand BBK Düsseldorf
Grußwort: Friedrich G. Conzen, Bürgermeister
Einführung: Klaus Richter, Künstler

WILD and CONNECTED – so lautete der programmatische Titel eines Projekts, das 2018 in Berlin erdacht und entwickelt wurde – zunächst von Jutta Barth und Christiane Rath, dann erweitert durch drei Künstlerinnen des Vereins Berliner Künstler (VBK), einem der ältesten Kunstvereine Europas mit attraktivem Sitz am Schöneberger Ufer, in unmittelbarer Nähe zu Kunstforum und Philharmonie.

Es geht um die spannungsgeladene Analyse unserer Gegenwart – wieviel Wildes steckt in uns und wieviel Gezähmtes? Wir brauchen und suchen Verbundenheit im privaten, im sozialen und erst recht im digitalen Netzwerk. Und doch spüren wir Wildnis in uns und um uns, reagieren immer noch instinkt- und triebgesteuert – wie geht das zusammen, wie hält man diesen Spagat aus? Und wie verbinden wir unsere Verantwortung zur Schonung der Natur mit unseren wilden Bedürfnissen nach freier Entfaltung, Reiselust und Zersiedelung von Landschaft?

Wild and connected plus geht nun einer neuen Fragestellung nach: Gibt es zu den Positionen der fünf Künstlerinnen, die ihre Arbeiten stetig weiter entwickeln, ein „männliches“ Pendant? Existiert ein manifest männlicher Blick, lässt sich eine maskuline Sichtweise überhaupt definieren? Wie treten die Positionen einander gegenüber, wild und/oder verbunden?

Es wird zwei Ausstellungen, eine in Berlin und eine in Düsseldorf geben, die im Herbst 2020 nahezu unmittelbar aneinander anknüpfen.

Wild and connected plus ist ein Austauschprojekt zwischen dem BBK Kunstforum Düsseldorf und dem Verein Berliner Künstler VBK.

Öffnungszeiten:
Fr /Sa / So jeweils von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Eintritt frei!

Einlass nur unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Vorschriften zur Einschränkung der Corona-Pandemie (z.B. Besucherzahlen und Mund-Nasen-Bedeckung).

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt Düsseldorf
und gesponsert von boesner Düsseldorf.

Ort: BBK Kunstforum Düsseldorf, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf

Düsseldorfer Kunstpunkte OFF-Raum-Abend mit der Ausstellung "wild & connected plus"

Zum 24. Mal öffnen Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler an zwei Wochenenden dem Publikum ihre Ateliers und Off-Räume. Sie sind herzlich eingeladen, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.
Die Aktion findet bei uns an folgendem Wochenende statt:
12./13. September 2020 (Norden)
Die Off-Räume – von Künstlerinnen und Künstlern betriebenen Ausstellungsorte – öffnen bereits am Freitagabend vor dem Kunstpunkte-Wochenende um 19:00 Uhr.

Wir öffnen an diesem Freitagabend um 19 Uhr und laden herzlich ein, die Ausstellung "wild & connected plus" zu besuchen und das Kunstgespräch zu hören.

Programm (ab 19:15 Uhr):
Kunstgespräch zum Thema "wild and connected plus":
Teilnehmerinnen/ Teilnehmer sind die Berliner Künstlerinnen Jutta Barth, Maria Koporal und Christiane Rath
sowie die Düsseldorfer Künstler Axel Naß und Peter Stauder
und zusätzlich Hanne Horn als Kuratorin der Ausstellung
Moderation: Waltraud Offermann Journalistin

Rahmenprogramm zu der Ausstellung "wild and connected plus"

Eintritt frei!
Einlass nur unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Vorschriften zur Einschränkung der Corona-Pandemie (z.B. Besucherzahlen und Mund-Nasen-Bedeckung).

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt Düsseldorf
und gesponsert von boesner Düsseldorf.

Ort: BBK Kunstforum Düsseldorf, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf

Düsseldorfer Kunstpunkte mit der Ausstellung "wild & connected plus"

Zum 24. Mal öffnen Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler an zwei Wochenenden dem Publikum ihre Ateliers und Off-Räume. Sie sind herzlich eingeladen, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.
Die Aktion findet bei uns an folgendem Wochenende statt:
12./13. September 2020 (Norden)

Öffnungszeiten:
Samstag 14:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag 12.00 bis 18:00 Uhr

Wir öffnen an diesem Kunstpunkte-Wochenende und laden herzlich ein, die Ausstellung "wild & connected plus" zu besuchen.

Ausstellung im BBK Kunstforum Düsseldorf
vom 10. September bis 27. September 2020

Beteiligte Künstlerinnen vom VBK Berlin:
Jutta Barth
Birgit Borggrebe
Marilyn Green
Maria Korporal
Christiane Rath

Beteiligte Künstler vom BBK Düsseldorf:
Hartmut Ahlers
Axel Naß
Tilman Schmitten
Peter Stauder
Klaus Stecher

Kuratorin: Hanne Horn

WILD and CONNECTED – so lautete der programmatische Titel eines Projekts, das 2018 in Berlin erdacht und entwickelt wurde – zunächst von Jutta Barth und Christiane Rath, dann erweitert durch drei Künstlerinnen des Vereins Berliner Künstler (VBK), einem der ältesten Kunstvereine Europas mit attraktivem Sitz am Schöneberger Ufer, in unmittelbarer Nähe zu Kunstforum und Philharmonie.
Es geht um die spannungsgeladene Analyse unserer Gegenwart – wieviel Wildes steckt in uns und wieviel Gezähmtes? Wir brauchen und suchen Verbundenheit im privaten, im sozialen und erst recht im digitalen Netzwerk. Und doch spüren wir Wildnis in uns und um uns, reagieren immer noch instinkt- und triebgesteuert – wie geht das zusammen, wie hält man diesen Spagat aus? Und wie verbinden wir unsere Verantwortung zur Schonung der Natur mit unseren wilden Bedürfnissen nach freier Entfaltung, Reiselust und Zersiedelung von Landschaft?
Wild and connected plus geht nun einer neuen Fragestellung nach: Gibt es zu den Positionen der fünf Künstlerinnen, die ihre Arbeiten stetig weiter entwickeln, ein „männliches“ Pendant? Existiert ein manifest männlicher Blick, lässt sich eine maskuline Sichtweise überhaupt definieren? Wie treten die Positionen einander gegenüber, wild und/oder verbunden?
Es wird zwei Ausstellungen, eine in Berlin und eine in Düsseldorf geben, die im Herbst 2020 nahezu unmittelbar aneinander anknüpfen.
Wild and connected plus ist ein Austauschprojekt zwischen dem BBK Kunstforum Düsseldorf und dem Verein Berliner Künstler VBK.

Eintritt frei!
Einlass nur unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Vorschriften zur Einschränkung der Corona-Pandemie (z.B. Besucherzahlen und Mund-Nasen-Bedeckung).

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt Düsseldorf
und gesponsert von boesner Düsseldorf.

Ort: BBK Kunstforum Düsseldorf, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf

MEERESSTILLE - künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Werk eines Genies

Werkbild: Beethoven I-IX(c)Jan Masa

Ludwig van Beethoven war ein deutscher Komponist der Wiener Klassik und weltweit bekannt. Er gehört zu den größten Musikern aller Zeiten, denn seine Kompositionen gelten als zeitlos. Das Intro seiner 5. Sinfonie ist selbst denen bekannt, die klassische Musik eigentlich nicht mögen. Über sein Leben gibt es jedoch nur wenig aussagekräftige Quellen, die zudem größere Lücken aufweisen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sein Lebenslauf zu völlig verschiedenen Ergebnissen und Interpretationen bezüglich des Lebens von Beethoven kommt.

Wie blicken Künstlerinnen und Künstler heute auf Leben und Werk von Beethoven?

Beethoven war ein musikalischer Visionär, der mit seinen Kompositionen die Gattungsgrenzen seiner Zeit gesprengt und neue Maßstäbe gesetzt hat. Beethoven liebte die Natur. “…zwischen Heiligenstadt und Grinzig, in einem Wiesental, die “Szene am Bach” aus der Pastorale entstanden ist – und die Goldammern da oben, die Wachteln, die Nachtigallen und Kuckucke ringsum haben mitkomponiert.” Die Natur war für Beethoven Ort der Erholung und Inspirationsquelle zugleich. Aber bereits zu Beethovens Lebzeiten begann mit der Industrialisierung eine Umweltzerstörung, die bis heute anhält und deren Folgen noch nicht absehbar sind.
Beethoven war ein Humanist. Die Freiheit des Geistes war für Beethoven ein Schlüssel und eine Quelle der Inspiration, stand jedoch immer auch in Verbindung mit moralischer Integrität. Den mündigen Bürger, ohne Vorrecht durch die Geburt und finanzielles Vermögen, allein der sittlichen Verantwortung gegenüber einer Gemeinschaft verpflichtet, strebte er als Menschenbild an. Als Anhänger der französischen Revolution setzte Beethoven die Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in seinem Leben um und thematisierte sie in seiner Musik. Kunst und Leben nach humanistischen Werten waren für ihn eine unzertrennbare Einheit.

Ausstellung vom 16.10. (Eröffnung) bis 1.11.2020

teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Mechthild Debbert-Hoffmann – Malerei
Margareta Detering – Malerei
Danisa Glusevic Ferreira – Zeichnung
Sibylle Gröne – Malerei mit Pigmenten
Katja Kölle – Klanginstallation
Mariele Koschmieder - Objekte
Jan Masa – Digitale Bildbearbeitung
Wilfred H.G. Neuse – Digitale Collage
Christiane Rath – Fotografie
Knut Reinhardt – Computerkunst, Objekt
Klaus Stecher – Zeichnung
Lili Yuan – Malerei

Kuratierung: Karin Dörre

Zu der Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. Oktober 2020 um 19:30 Uhr
sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!
Begrüßung: Nick Esser, Vorstand BBK Düsseldorf
Grußwort: Annelies Böcker, Ratsfrau der Landeshauptstadt Düsseldorf
Einführung: Eric Blanke, Kunsthistoriker
Musikbeitrag: Haaner Swing Express

Begleitprogramm zur Ausstellung:

- Freitag, 23.10.2020 um 17 Uhr: Sonderführung für Kunstinteressierte mit Eric Blanke. Wir bitten um Anmeldung per email: doerre@bbk-kunstforum.de

- Konzert: Samstag, 31. Oktober 2020 ab 16 Uhr
Musik von Streichholzbox, ein Duo bestehend aus Viola & Kontrabass, die sich mit Freude auf der Grenze zwischen Tradition und Moderne, zwischen Klassik und Jazz bewegen und tiefe Töne in unterschiedlichen Stimmungen aus ihren Instrumenten locken.
Streichholzbox - das sind Friederike Imhorst (Viola) & Nils Imhorst (Kontrabass)

Es erscheint ein Katalog.

Öffnungszeiten:
Fr /Sa / So jeweils von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Eintritt frei!

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt Düsseldorf sowie der Beethoven-Jubiläumsgesellschaft BTHVN 2020
und gesponsert von boesner Düsseldorf.

Ort: BBK Kunstforum Düsseldorf, Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf

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